Haus Rheinfrieden

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    Lehrer und Schüler lesen in einem Buch
    16.06.15 16:11 Alter: 3 yrs
    Kategorie: Top News, Haus Rheinfrieden Pressemitteilungen
    16.06.15

    Schulleiter Hans Peter Küpper: „Wir hatten eine gute Zeit!“


    Die Schulband „rockt“ ihren Bandleader raus: V.l. Laura Müller, Sandy Santhakumar, Hans Peter Küpper, Carlo Sander, Gebhard Reuter und Janis Pomplun mit „Nothing else matters".

    Abschied von Rhöndorf: Hans Peter Küpper (2.v.l.) war 24 Jahre Schulleiter am NBBK, Einrichtungsleiter Matthias Menge (links) und RSD Claus Weidingerwürdigten den Neu-Pensionär.

    Abschied vom Nell-Breuning-Berufskolleg nach 24 Jahren

    Nach 24 verdienstvollen Jahren im Amt verabschiedete die Schulgemeinschaft des Rhöndorfer Nell-Breuning-Berufskollegs (NBBK) in Haus Rheinfrieden Schulleiter Hans Peter Küpper vor 100 geladenen Gästen, darunter der Honnefer Bürgermeister Otto Neuhoff, RSD Claus Weidinger und Pfarrer Paul Freialdenhoven, geistlicher Berater der Josefs-Gesellschaft. In seiner letzten Rede resümierte er seine Zeit am Drachenfels analog zum Song der Wise Guys: „Wir hatten eine gute Zeit!“

    Einrichtungsleiter Matthias Menge erinnerte an die Verdienste des langjährigen Schulleiters, der 1991 von den Bonner Kaufmännischen Bildungsanstalten den Weg in das Rhöndorfer Berufskolleg fand, um die Förderschule für junge Menschen mit körperlich-motorischer Einschränkung fit zu machen für die Zukunft. Küpper habe „angepackt“, Schulentwicklung betrieben, der Schule einen Namen gegeben nach dem Jesuitenpater Oswald von Nell-Breuning, Kooperationen mit Unternehmen begründet (BIBB, WDR; Agentur für Arbeit), internationale Schulkontakte gepflegt mit dem EREA Antoine de St. Exupery in Berck-sur-mer, vor allem immer wieder an der EDV-Ausstattung seiner Schule gefeilt und Bauprojekte vorangetrieben. So ist der Neubau des Schulkarreés samt Atrium ohne Küppers Initiative undenkbar. Helle, bunte und funktionale Räume erleichtern seither den Lernprozess mit seinen besonderen Kollegschülern. Heute sei das Berufskolleg hoch anerkannt für die Qualität seiner Bildungsabschlüsse und den förderpädagogischen, inklusiven Bezug zu den 125 Schülerinnen und Schülern mit ihren Handicaps.

    Regierungsschuldirektor Claus Weidinger (Bezirksregierung Köln) betonte gerade diesen Wert, den Schulleiter Küpper gegenüber seiner Schülerklientel vertreten habe: „Im Mittelpunkt der Mensch!“ In vielen Gremien der katholischen Schulen im Erzbistum Köln sei Küpper ein kompetenter Fachmann für die Belange der Sonderpädagogik gewesen. SV-Sprecherin Saskia Heil bedankte sich für Küppers Politik der offenen Tür und des offenen Ohrs. Für den Förderverein sagte der 2. Vorsitzende Markus Niederastroth „Ade“ und wünschte sich ein weiteres Engagement als Fund-Raiser. Die Kollegen Dietmar Schmitz und Carlo Sander legten den Maßstab eines „alten“ und eines „jungen“ Lehrers an ihren Chef und befanden, dass Küppers Tatkraft und Entscheidungsfreude wesentliche Aspekte seines schulischen Tuns gewesen seien: Handwerker, Architekt und Pädagoge in einer Person! Besonders freute den scheidenden Schulmann, dass die Partnerschule EREA aus Berck persönlich durch Madame Christine Devoisin „au revoir et merci“ sagte.

    Musikalisch wurde die Feierstunde umrahmt von Solistin Saskia Heil (Klarinette) und Gebhard Reuter (Klavier) mit dem Stück „The Blessing Nigun“ von Giora Feidman, dem Lehrerchor mit „Ein Küpper von der Ahr“ und der Schulband mit dem „Rausschmeißer“ von Metallica: „Nothing else matters!“ Für seinen neuen Lebensabschnitt hat sich der wackere Rektor nochmal eine Herausforderung vorgenommen, er will Segelfliegen, am besten winkend um den Drachenfels.