Haus Rheinfrieden

Kommunikations- und Informationstechnologien



    das Nell-Breuning-Berufkolleg

    Kommunikations- und Informationstechnologien

    Das Nell-Breuning-Berufskolleg vermittelt unter anderem Kenntnisse und Fertigkeiten zur kaufmännischen Datenverarbeitung sowie Grundlagen der Schreibtechnik mit dem Computer.


    Es gibt EDV-Fachräume mit einer modernen PC-Ausstattung. Alle Klassenräume sind mit mindestens einem Klassenraum-PC ausgestattet. Wenn auf Grund einer körperlichen Behinderung keine handschriftlichen Fertigkeiten vorhanden sind, kann ein eigener PC benutzt werden, der auch im Netzwerk angemeldet wird. Notfalls stellt das Berufskolleg ein Gerät zur Verfügung.


    Im Fach Informationswirtschaft wird der sachgerechte Umgang mit dem Personal-Computer und der Einsatz von Office-Software durch fachlich qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer vermittelt. In die sinnvolle Nutzung des Internets wird eingeführt (Schulungen zu Internet-Recherche, eMail, Online-Banking etc.)

     

    Medienkonzept des Nell-Breuning-Berufskolleg in Haus Rheinfrieden in Bad Honnef

    Das Nell-Breuning-Berufskolleg in Haus Rheinfrieden mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung ist ein Förderberufskolleg im Bereich körperliche und motorische Entwicklung.
    Als Schule in freier Trägerschaft bietet das Berufskolleg Bildungsgänge der Ausbildungsvorbereitung und der Berufsfachschule im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung (Handelsschule und Höhere Handelsschule).
    Als Förderschule im berufsbildenden Bereich für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf im Bereich der körperlichen und motorischen Entwicklung wird das Berufskolleg von Schülerinnen und Schülern mit Körperbehinderungen oder Störungen im Autismus-Spektrum besucht.

    Bedarfsermittlung

    Der moderne Arbeitsplatz in kaufmännisch verwaltenden Berufen fordert Medienkompetenzen und die selbst-ständige Benutzung von PCs und mobilen Geräten. Das NBBK setzt sich als Ziel, den Erwerb von Medienkompetenzen zu fördern und die technischen Rahmenbedingungen bereitzustellen, damit die Schülerinnen und Schüler sicher auf die medialen Anforderungen der Arbeitswelt vorbereitet sind. PC, Laptop und andere mobile Geräte verstehen wir als selbstverständliche Arbeitsmittel, die im modernen Unterricht eingesetzt werden können und sollen.
    Für Menschen mit Körperbehinderung stellt die Technik zudem ein wichtiges und oftmals auch das einzige Hilfsmittel zur Kommunikation und zur sozialen Teilhabe dar.

    Bestandsaufnahme

    Die Klassenräume des NBBK verfügen über eine vollständige multimediale Ausstattung. Jeder Raum hat einen Beamer, einen Desktop-PC, einen Drucker und ein Lautsprechersystem (alles festinstalliert). Die Datenverarbeitungs-Fachräume sind zusätzlich mit einem Smartboard ausgestattet, das eine digitale Interaktivität im Unterricht ermöglicht. Das Intranet bietet für jede Schülerin und jeden Schüler einen persönlichen Bereich sowie für Klassen Gruppenordner, die passwortgeschützt sind. Die Sicherheit im Netzwerk und im Internet wird unter anderem durch eine individuelle Nutzerregistrierung und eine Firewall gewährleistet.

    Didaktisch-pädagogisches Implementierungskonzept

    Die digitale Technik und die neuen Lernmethoden verändern den unterrichtlichen Alltag und das Lernen der Schülerinnen und Schüler. So fordert die Schulministerin von NRW: „Um unseren Schülerinnen und Schülern gleiche Chancen auf Teilhabe zu ermöglichen, bereiten wir unsere Schulen und Lehrkräfte Schritt für Schritt auf die Herausforderungen des digitalen Wandels vor. Nach und nach werden die digitalen Schlüsselkompetenzen[1] zum curricularen Bestandteil aller Unterrichtsfächer.“[2]
    Daher ist der Einsatz von Smartphones, Tablet-PCs und Notebooks im Fachunterricht selbstverständlich und gewünscht, sofern dies die Bearbeitung einer Lernsituation erfordert.
    Die Schülerinnen und Schüler können ihr Wissen aus einer Vielzahl an Quellen schöpfen. Die Schule kann so die Lernpräferenzen der einzelnen Schülerinnen und Schüler individuell berücksichtigen und durch moderne Lernmethoden ihre Motivation stärken.
    Für die Umsetzung im Unterricht bedeutet das konkret, dass wir folgende Kompetenzen fördern:[3]

    • „Bedienen & Anwenden“ von Office Software (und weiterer Anwendungssoftware), die für eine zukünftige Berufsausbildung im kaufmännisch verwaltenden Bereich erforderlich ist.
    • „Informieren & Recherchieren“ von Informationen im Internet. Dazu gehören auch das Analysieren der gesuchten Informationen und deren Weiterverarbeitung.
    • „Kommunizieren & Kooperieren“, bei dem die Schülerinnen und Schüler Meinungsbildungsprozesse analysieren und diese verantwortungsbewusst kommunizieren.
    • „Produzieren & Präsentieren“, indem digitale Handlungsergebnisse adressatengerecht erstellt und präsentiert werden.
    • „Analysieren & Reflektieren“, indem die Schülerinnen und Schüler sich gegenseitig Rückmeldungen zu ihren medialen Darbietungsformen und deren Wirkung geben.


    Mit den digitalen und neuen Lehrmethoden verändert sich die Rolle der Lehrkraft. Sie ist nicht mehr der Wis-sensmonopolist. Die Funktion verändert sich zunehmend vom Wissensvermittler hin zum Coach bzw. Lernberater.

    Ziele des Medienkonzeptes

    Somit soll zukünftig jede Schülerin und jeder Schüler die Möglichkeit erhalten, eigene Geräte (Smartphone, Tablet, Notebook) markenunabhängig in das Netzwerk zu integrieren. Der Zugriff auf Unterrichtsmaterialien soll von allen Geräten in allen Räumen möglich sein. So können die Schülerinnen und Schüler ihre Unterrichtsmaterialien abspeichern und austauschen. Eine schuleigene Cloud ermöglicht auch von zu Hause den Zugriff auf Materialien.

    Medienentwicklungsplanung

    Für das Jahr 2017 ist die Planung der benötigten Wireless Access Points vorgesehen. Dazu wird ein Vernet-zungsplan für die Kabel zu den Access Points erstellt. Zudem wird ein Plan zur Abdeckung des Funknetzes aufgestellt.
    Darauf aufbauend soll im Jahr 2018 damit begonnen werden, die Kabel zu den geplanten Wireless Access Points zu legen und erste Access Points zu installieren.
    Im Jahr 2019 soll dieser Prozess fortgeführt werden.
    Für das Jahr 2020 ist die Ausstattung eines Unterrichtsraumes mit Endgeräten geplant.

    Nutzungs- und Wartungskonzept

    Das neu zu schaffende System wird durch die Netzwerkadministratoren der Schule gewartet.

     

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    [1]  Gemäß Leitbild MSW; https://www.bildungviernull.nrw/ecm-politik/landnrw/de/home/info/id/37

    Medienkompetenz, die eine kritische Urteilsfähigkeit sowie Analyse und Einordnung von vermittelten Inhalten in soziale Zusammenhänge ermöglicht und damit dazu beiträgt, alle Chancen einer digitalisierten Welt nutzen und gleichzeitig mögliche Risiken erkennen und abwenden zu können.
    Anwendungs-Know-how, das für einen selbstständigen und sicheren Umgang mit digitalen Medien und Werkzeugen notwendig ist. Hierzu gehört auch die Kenntnis über technische Gefahren und Risiken, über wirksame Schutzmaßnahmen sowie über Grundlagen der Verschlüsselung.
    Informatische Grundkenntnisse, die für ein basales Verständnis von Algorithmen und deren digitaler Form sowie die Erstellung digitaler Angebote erforderlich sind.

    [2]  https://www.land.nrw/de/guteschule2020

    [3] Vgl. Konpetenzstuife 4 aus Medienpass NRW: https://www.medienpass.nrw.de/de/inhalt/kompetenzrahmen